Besonders markant hebt sich der Kalvarienberg im Donauwörther Stadtteil Wörnitzstein aus der Landschaft hervor. Der Felsen aus Weisjura-Massenkalk, der nach dem Meteoriteneinschlag acht Kilometer vom sudöstlichen Kraterrand entfernt zum Stillstand kam, wurde von der Schockwelle intensiv zertrümmert. Von oben bietet sich ein guter Ausblick über das Vorries und das Wörnitztal. Auf vier Infotafeln entlang des 1,7 km langen Lehrpfads durch das Geotop werden der erhebliche Einfluss der Auswurfmassen auf die Umgestaltung der Landschaft sowie naturkundliche und besiedlungsgeschichtliche Besonderheiten erläutert. Durch das baorcke Portal, vorbei an den 1977 errichteten Stationen des Kreuzweges, erreicht man das hoch über der Wörnitz gelegene Kleinod. Die Kapelle St. Petrus wurde 1750 unter Abt Cölestin zu Kaisheim mit ovalem Grundriss erbaut. Besonders sehenswert sind der Altar mit Kreuzigungsgruppe und das von Gernhard Göz geschaffene Deckenbild, das die Schlüsselübergabe an Petrus zeigt.
Highlights an der Romantischen Straße
Stadtmauer Weikersheim
z.T. gut erhaltene Stadtmauer (14. Jh.) mit „Blauer Kappe“ und Gänsturm, Copyright Stadt Weikersheim/Christel Nowak
Pfarrkirche St. Michael in Peiting
Pfarrkirche St. Michael mit gotischem Chor, Plastiken von Schmädl; Turm und Krypta aus dem 11./12. Jh., Copyright Tourist Information Peiting
Milchlingsbrunnen
Der Milchlingsbrunnen gilt als Wahrzeichen der Stadt und wurde 1926, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Entdeckung der Heilquellen und Anerkennung…
Polizeidienerturm
Der mittelalterliche schmale Zugang zur Stadt war ursprünglich ein größerer Einlass für Fuhrwerke. Seit dem 19. Jahrhundert wird der Durchgang…
Schloss Weikersheim
Weikersheim hat eines der bedeutendsten Renaissance-Schlösser Deutschlands mit nahezu vollständig erhaltener Inneneinrichtung und einem in barockem Stil von Versailles angelegten…
Spitzer Turm
Der „Spitze Turm“ (Höhe 36,5 m) wurde im 13. Jahrhundert als Wach- und Wartturm errichtet. Er diente auch als Gefängnis…







