Besonders markant hebt sich der Kalvarienberg im Donauwörther Stadtteil Wörnitzstein aus der Landschaft hervor. Der Felsen aus Weisjura-Massenkalk, der nach dem Meteoriteneinschlag acht Kilometer vom sudöstlichen Kraterrand entfernt zum Stillstand kam, wurde von der Schockwelle intensiv zertrümmert. Von oben bietet sich ein guter Ausblick über das Vorries und das Wörnitztal. Auf vier Infotafeln entlang des 1,7 km langen Lehrpfads durch das Geotop werden der erhebliche Einfluss der Auswurfmassen auf die Umgestaltung der Landschaft sowie naturkundliche und besiedlungsgeschichtliche Besonderheiten erläutert. Durch das baorcke Portal, vorbei an den 1977 errichteten Stationen des Kreuzweges, erreicht man das hoch über der Wörnitz gelegene Kleinod. Die Kapelle St. Petrus wurde 1750 unter Abt Cölestin zu Kaisheim mit ovalem Grundriss erbaut. Besonders sehenswert sind der Altar mit Kreuzigungsgruppe und das von Gernhard Göz geschaffene Deckenbild, das die Schlüsselübergabe an Petrus zeigt.
Highlights an der Romantischen Straße
Peterskapelle Tauberbischofsheim
Peterskapelle (1180), ältestes Bauwerk der Stadt, Copyright Stadt Tauberbischofsheim
Heilig-Kreuz-Kirche
Hl.-Kreuz-Kirche (1752-54) mit Jesuitenkloster: auf dominierender Höhe über der Stadt; reiche Barock- und Rokokoausstattung mit Stuckornamenten und Fresken, Gemälden und…
Kloster Bronnbach
Das Kloster Bronnbach ist ein 1151 gegründetes ehemaliges Zisterzienserkloster im unteren Taubertal, das 326. des Ordens. Die kulturell bedeutende Klosteranlage…
Rokoko-Rathaus
Rokoko-Rathaus: Majestätische Bauweise, bekannt durch die Fernsehserie „Der Kaiser von Schexing“
Ehem. Kloster und Wallfahrtskirche Heilig Kreuz
Ehem. Benediktinerkloster (1034) mit Klosterkirche Hl. Kreuz (1717-20, Aus-führung J. Schmuzer): Musterbeispiel der spätbarocken „Wessobrunner Schule“; Gruftkapelle (Ende 17. Jh.)…
St. Ulrich und Afra
St. Ulrich und Afra urspr. 1474 Abteikirche; spätgotische Basilika (15./16. Jh.) mit Zwiebelturm (93 m); Altäre (16./17. Jh.)







